Mühlendammschleuse - 132 Jahre Tradition schützen und touristisch nutzen

Der Abgeordnete Peter Stein wünscht eine umfängliche Nutzbarmachung des Konstrukts von 1886: „Die Mühlendammschleuse muss erhalten bleiben und als ‚erlebbares Denkmal‘ touristische Potentiale entfalten.Die herausgebrachte Studie unterstreicht das. Gleichzeitig aber darf die Schiffbarkeit des Areals nicht aus denAugen verloren werden.“

Die von der Hansestadt Rostock im vergangenen Jahr in Auftrag gegebene “Machbarkeitsstudie zur Mühlendammschleuse einschließlich Warnowschifffahrt” setzt sich hierbei für einen Erhalt der historischen Schleuse ein, Stein hofft zusätzlich auf eine Instandsetzung samt besserer Durchfahrbarkeit. „Wir benötigeneine Option mit besserer Befahrbarkeit, gewährleistet durch eine deutlich breitere Schleuse. Auch größere Boote und Fahrgastschiffe könnten so passieren, was für den (touristischen) Wasserverkehr unerlässlich ist. Die Kostenunterschiede dafür wären marginal und für die Stadt gut finanzierbar“, so der CDU-Mann.

Er führt weiter aus: „Die Hälfte der Kosten würden durch den Bund übernommen. Bereits letztes Jahr hat sichder Petitionsausschuss des Bundestages bei seinem Besuch vom Bestand vor Ort überzeugt, eine n Erhaltempfohlen.“

Insgesamt bewertet der Abgeordnete die Studie positiv: „Neben der geschichtlichen Bedeutung diesesDenkmals – die Warnow war Transportweg des für die ‚Backsteingotik’ nötigen Gesteinsmaterials – sind vor allem die touristischen Erschließungsmöglichkeiten enorm. Wasser-, Fahrrad- als auch Stadttourismus werden angelockt und profitieren von der sehr guten Verkehrsanbindung der Anlieger sowie der Auswärtigen. Der AllgemeineDeutscheFahrrad-Clube.V.(ADFC),denichalsMitgliedgutkenne,lobtdenStandort ausdrücklich. Gerade im Hinblick auf die kommende Bundesgartenschau 2025 müssen wir diese immensenStärken unserer Stadt und Region voll ausschöpfen.“

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