Vorpommernbrücke, die Vierfachkatastrophe mit Ansage!

Als eine erschreckende Nachricht für alle, die im Osten Rostocks wohnen oder arbeiten bezeichnet der Rostocker CDU-Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftsausschussvorsitzende des Landkreises Peter Stein den Bau- und Planungspfusch an der Vorpommernbrücke.

„Katastrophe Nummer eins ist natürlich der Befund, dass dieses Bauwerk vor 10 Jahren saniert worden ist und nun doch ein Totalschaden wird, wie kann so etwas unentdeckt und unbeplant bleiben?“, fragt Stein. Eine Katastrophe für die Stadtkasse und den Steuerzahler.

Katastrophe Nummer zwei sei die Wohnungsbaupolitik der Hansestadt, die zunehmend Menschen, die Wohneigentum suchen, noch nicht mal ins direkte Umland vertreibe sondern mangels Kompromissfähigkeit in größere Entfernungen, nach Sanitz, Tessin, Güstrow, Bad Doberan, Teterow, ja sogar bis Grimmen. Schön für diese Städtchen, schlecht für die Umweltbilanz, weil das unnötig viele und weite Pendlerfahrten bedeute. „Denen fehlt jetzt dann noch für Jahre eine leistungsfähige Brücke“, stellt Stein fest.

„Katastrophe Nummer drei ist, dass es seit Jahren nicht gelingt einen leistungsfähigen, gemeinsamen Nahverkehr zu organisieren. Auch das fällt uns jetzt wohl schmerzhaft auf die Füße!“, schimpft Peter Stein.

„Und Katastrophe Nummer vier ist natürlich, dass all die Jahre versäumt wurde, in einer Wachstumsphase in eine in Teilen bekanntermaßen marode Infrastruktur insgesamt zu investieren“, fährt Stein fort. Das dürfe jetzt nie wieder in Frage gestellt werden. Eine gute und moderne Infrastruktur sei das, was den Laden am Laufen halte, sowohl für das gesellschaftliche wie auch das wirtschaftliche Leben. Es gelten dabei immer zwei Regeln: Je länger man wartet, desto größer die Kosten und Belastungen UND: „Wer billig baut, baut zweimal!", „Wie zutreffend“, findet Peter Stein, wieder einmal!

0
0
0
s2sdefault