2. Gesprächskreis Nordafrika: mehr Wasserstoff-Kooperation

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Stein: Zukunft unserer Energieversorgung ist zu sichern!

Der Rostocker Bundestagsabgeordnete Peter Stein (CDU) lud in Berlin zum 2. Gesprächskreis Nordafrika. Mit dem Wind Energy Network, der innoXperts GmbH, dem Energieberater Jens Opitz aus Güstrow und Prof. Uwe Ritschel von der Uni Rostock nahmen wichtige Akteure aus der H2-Region Rostock teil, um mit über 70 Experten über Chancen für Energiepartnerschaften sowie Pilotprojekte im Bereich Wasserstoff und E-Fuels mit und in Nordafrika zu diskutieren.
Neben Vertretern der Bundesregierung, der tunesischen, marokkanischen und ägyptischen Botschaft, vielen kleinen Unternehmen und Forschungseinrichtungen nahmen Großkonzerne wie SIEMENS und MAN teil.

Die Regiopolregion Rostock soll bei der künftigen Wasserstoffwirtschaft ein zentraler Akteur sein. So das Ziel, das der Rostocker Bundestagsabgeordnete Peter Stein formuliert. „Wir sind Hafen- und Logistikstandort, wir haben am Thema aktive Unternehmen und Forschungseinrichtungen und nicht zuletzt erneuerbare Energie“, hebt Stein hervor und weiter: „Die Wasserstoffwirtschaft ist eine Zukunftsbranche. Wir müssen jetzt handeln, sonst bekommen wir nur einen Platz in der zwei-ten Reihe.“

Als Mitglied in den Bundestagsausschüssen für „Wirtschaft und Energie“ und „Entwicklungszusammenarbeit“ bearbeitet er das Thema Wasserstoff in zweifacher Hinsicht: national und international. „Natürlich müssen wir zunächst die nationalen Schritte umsetzen und den Power-2-X- und H2-Technologien zur Marktreife verhelfen“, stellt Stein fest. Mit der Förderung von sogenannten „Reallaboren“ und der Erarbeitung einer nationalen Wasserstoffstrategie trage die Bundesregierung dem bereits Rechnung. „Die Technologie funktioniert. Jetzt geht es darum, Energiepartnerschaften in Afrika und den Markthochlauf in Deutschland zu schaffen“, fordert Peter Stein.

Der Rostocker Abgeordnete stellt klar: „Die Herstellung von Wasserstoff ist derzeit bei unseren Stromerzeugungskosten nicht wirtschaftlich. Daher ist Kooperation mit Ländern nötig, in denen mehr und billigere erneuerbare Energie verfügbar ist.“
Peter Stein erklärt, dass energiepolitische Abhängigkeiten auch durch den Einsatz erneuerbare Energien nicht kleiner würden. Mit Ländern wie Marokko, Tunesien oder Ghana kämen nun Staa-ten in die Rolle eines Energieproduzenten, die dies bisher nicht waren. Stein: „Importquellen wer-den zahlreicher und das müssen wir heute fest verankern. Wir brauchen Technologie- und Liefer-partnerschaften, die uns den Bestand unserer Industrie in Deutschland sichern helfen.“
Stein ist daher mit dem Ergebnis der Veranstaltung sehr zufrieden: „Alle Beteiligten sind sich einig darin, dass Deutschland seine Führungsrolle in der Wasserstofftechnologie behalten soll und in-ternationale Energiepartnerschaften ausbauen muss.“

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