Bundesförderung für Regiopolen rückt in greifbare Nähe

Peter Stein (CDU) tagt im Bundestag mit Experten zum Deutschen Regiopole-Netzwerk im Bundestag

Zur letzten Sitzung des ‚Parlamentskreises Regiopole‘ im Deutschen Bundestag lud der Vorsitzende Peter Stein (CDU) neben Experten aus dem Bundesinnenministerium auch die Geschäftsführer des Deutschen RegioPole-Netzwerks und der Regiopolregion Rostock ein. Die rund 30 Teilnehmer diskutierten neben den aktuellen Entwicklungen im Deutschen RegioPole-Netzwerk auch die Ergebnisse der Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse, den kürzlich vom Bundesinnenministerium vorgestellten ‚Deutschlandatlas‘ sowie die geplante Bundesförderung.

„Die Regiopolregionen stellen eine wichtige Kategorie in der Raumordnung dar und helfen dabei, gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland zu erreichen“, sagte Peter Stein, der als früherer Stadtplaner der Hanse- und Universitätsstadt die bundesweit erste Regiopolregion Rostock im Jahr 2006 mitinitiiert hat. Stein fuhr fort: „Die Kommission der Bundesregierung für gleichwertige Lebensverhältnisse hat die Regiopolen in ihrem Abschlussbericht ausdrück-lich gewürdigt. Das ist ein eindrucksvoller Beleg für den großen Erfolg auch der Regiopolregi-on Rostock.“

Es gelte nun, den erfolgreichen Weg konsequent weiterzuschreiten. Eine erfolgreiche wirt-schaftliche Entwicklung wie in der Rostocker Region bringe ganz neue Herausforderungen mit sich, beispielsweise für den Wohnungsmarkt und die Infrastruktur. Hier setze das Deutsche RegioPole-Netzwerk mit seinen Geschäftsstellen an, die Lösungen erarbeiten und Erfahrungen untereinander austauschen.

Das Gespräch mit den Experten im Bundestag hat gezeigt, dass alle Beteiligten nicht nur großes Interesse an dem Thema haben, sondern aktiv an der Weiterentwicklung des Deutschen RegioPole-Netzwerks arbeiten. „Ich freue mich besonders, dass die Gespräche mit dem zuständigen Bundesinnenministerium bisher positiv verliefen und eine Förderung in greifbare Nähe gerückt ist“, so Stein, der sich für eine schnelle Umsetzung der Bundesförderung und eine rasche Bewilligung des Antrags des RegioPole-Netzwerks durch das Bundesinnenminis-terium einsetzt.

 

Das geplante Fördervolumen soll eine Spanne zwischen 1,5 Mio. Euro bis 2,5 Mio. Euro umfassen und der personellen Ausstattung aller deutschen Regiopolen zu Gute kommen.

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