Peter Stein (CDU): CO2 ist die Währung, in der wir für unser Klima bezahlen!

Peter Stein (CDU) gehört zu dem Kreis von CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten, die am Montag mehr Anstrengungen ihrer Parteien für die Einhaltung der eigenen Klimaschutzziele forderten. In einem gemeinsamen Positionspapier werden konkrete Maßnahmen und Ziele formuliert.

„Nach unserer Auffassung ist die Vereinbarkeit von nachhaltigen Klimaschutz mit wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Frieden unverzichtbar“, äußert Peter Stein, Mitinitiator und -verfasser des Positionspapiers. „Wir betrachten daher die Bepreisung von CO2 als zentralen Bestandteil innerhalb eines gesellschaftlich ausgewogenen Maßnahmenpaketes.“

Peter Stein (CDU): CO2 ist die Währung, in der wir für unser Klima bezahlen!

„Entweder bezahlen wir mit der Zukunft unserer Erde oder wir bezahlen für den Ausstoß von CO2 über einen Preis pro Tonne. Ich bin für Zweites!“, sagt Stein. Einer direkten CO2-Steuer erteilte Stein hingegen eine Absage. Vielmehr müsse eine Kombination aus Preis und Zertifikatehandel entwickelt werden.

Als Mitglied dreier zuständiger Bundestagsausschüsse sowie des Klimakreises der CDU/CSU-Fraktion, befasst sich der Abgeordnete seit Jahren intensiv mit den für den Klimaschutz so wichtigen Fragen. „Ich befürworte den geregelten Kohleausstieg bis spätestens zum Jahr 2038 ausdrücklich. Damit dies gelingt, ohne Arbeitsplätze und die Wirtschaft zu gefährden, ist gleichzeitiges Handeln nötig“, so Stein. Deutschland ist auf eine ausreichend sichere Energieversorgung angewiesen. Deshalb muss sofort verstärkt in Zukunftstechnologien wie Power-to-Gas oder in die Produktion von Wasserstoff investiert werden. In Deutschland, in Europa und insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern. CO2-neutrale Produktion ist möglich!

„Anstatt die Energieversorgung der Zukunft zu blockieren und in der Vergangenheit zu verharren, sollten wir unsere Technologieführerschaft sichern und ausbauen. Das schafft Arbeitsplätze. Diese Arbeitsplätze können gerne auch in den bisherigen Kohlrevieren entstehen.“

Deutschland komme beim globalen Klimaschutz eine besondere Rolle. In diesem Sinne fordert Stein insbesondere mehr internationale Kooperation: „192 Staaten haben den Weltklimavertrag unterzeichnet. Wir brauchen eine internationale Koalition der Willigen, um den internationalen Umwelt- und Klimaschutz spürbar voranzubringen. Deutschland geht hier seit Jahren voran und ist Vorbild! Rein nationale Anstrengungen bringen dem Klima global allerdings keine ausreichende Hilfe. Wir schaden mit Alleingängen unserer Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit gerade an dieser Stelle, an der wir technologische und finanzielle Hilfen geben können.“

0
0
0
s2sdefault