Peter Stein (CDU) fordert stärkeres Miteinander in der Region Rostock

Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Kreistages, Peter Stein, sieht in einer wieder deutlich verbesserten Stadt-Umland-Beziehung eine der wichtigsten Aufgaben der neu gewählten Kreis- und Stadtabgeordneten und vor allen Dingen des neuen Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock.


„Es gibt viele Dinge, die nur gemeinsam zu lösen sind“, so Peter Stein. „Ganz oben auf der Liste stehen die Wohnraumsituation aber auch der Straßen- und öffentliche Nahverkehr. Engpässe bei Bauland oder Wohnraum löst man nicht mit gegenseitigen Gerichtsterminen oder Enteignungen. Und Staus nicht ohne funktionierenden regionalen Nahverkehr und logische Ampelschaltungen.“

Auch Themen und Projekte mit überregionaler Ausstrahlung, wie der Landesflughafen in Laage oder die auszurichtende Bundesgartenschau 2025 fallen Stein ein.

„Ich werde auch immer häufiger auf die Thematik der Sportstätten angesprochen“, erzählt der CDU-Mann. Rostocker Vereine wichen in den Landkreis, beispielsweise nach Pölchow, Pastow oder Bentwisch aus, während Sportler aus dem Landkreis auch Vereine in Rostock und dortige Sportstätten nutzten. Auch spezielle Einrichtungen wie, Schwimm-, Eis- oder Kletterhallen aber auch Golf- und Kleinflugplätze lägen im gemeinsamen regionalen Interesse.

Von besonderer, weil drängender Bedeutung sei Stein zufolge die akute Verkehrssituation. „Es mangelt an Abstimmungen zwischen den Baulastträgern Stadt, Landkreis und Land, oftmals sogar innerhalb der Stadtgrenzen alleine. Öko-ideologische Ampelschaltungen sind ein Grauen und alles andere als umweltfreundlich. Immer mehr Umlandbewohner nähmen weitere, aber zeitlich kalkulierbare Wege, beispielsweise über die Autobahn in Kauf, um pünktlich auf Arbeit zu sein“, wie Stein weiter ausführt.

Ohne einen gut ausgebauten, eng vertakteten Nahverkehr bis ins weitere Umland der Regiopolregion Rostock wird es zukünftig nicht gehen. „Ich fordere daher nach der Kommunalwahl, zügig die Vereinheitlichung der verschiedenen Nahverkehrssysteme anzupacken! Ich würde auch nicht vor einer gemeinsamen Betriebsform der Hansestadt mit dem Landkreis und einzelnen Städten zurückschrecken.“, wird Stein zum Abschluss deutlich.

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