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Peter Stein

Mitglied des Deutschen Bundestages

Platz der Republik 1

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Mein Praktikum in den Büros von Peter Stein in Rostock und Berlin, Februar 2016

von Mati Dreier

MatiDenkt man an Berlin verbindet man damit Politik. Und davon hat wahrscheinlich jeder eine Vorstellung wie diese funktioniert. Doch so wie ich mir vor meinem Praktikum die Arbeit im Parlament vorstellte, unterschied sie sich doch sehr von der Wirklichkeit. Es sind nicht so sehr die starren Strukturen und die Aktenarbeit an die man vielleicht denken mag, die es zwar auch gibt, aber es sind vielmehr Gespräche, Herzblut und eine Vielzahl von Anrufen, die es erst ermöglichen, dass unsere Demokratie funktioniert. In meiner Zeit bei Herrn Stein erhielt ich sowohl Einblicke in die Arbeit im Wahlkreisbüro in der Hansestadt Rostock, wie auch im Abgeordnetenbüro in Berlin und konnte so einen Einblick in die Funktionsweisen unseres Staates nehmen.

Nach einem erfrischenden Händedruck von Herrn Stein war meine anfängliche Zurückhaltung schnell verflogen. Schon am ersten Tag durfte ich Herrn Stein bei der Wahrnehmung seiner Termine begleiten und erhielt so einen unverfälschten Einblick in den Arbeitsalltag eines Abgeordneten. Highlight der Zeit war der Besuch des tunesischen Botschafters S.E. Herrn Elyes Kasri in der Hansestadt, den ich nicht nur kennenlernen, sondern auch ganztätig begleiten durfte. Daneben konnte ich in vielen Gesprächen und Treffen im Wahlkreis erleben, dass es nicht nur die Arbeit in Berlin, sondern auch die feste Verortung im Wahlkreis ist, die den Terminplan eines Abgeordneten füllen.

In Berlin wurde ich erneut herzlich begrüßt, was mir das Ankommen im großen, weil noch unbekannten, Paul-Löbe-Haus, erleichterte. Ich begleitete Herrn Stein zu Ausschüssen und Arbeitsgruppentreffen und obwohl man diese Arbeit öffentlich selten wahrnimmt, nimmt sie doch einen großen Teil der Zeit in Anspruch und ist essentiell für das erfolgreiche Arbeiten des Bundestages. Für mich war es dabei sehr interessant mitzubekommen wie Inhalte, Probleme und Fragen zunächst in kleiner Runde fraktionsübergreifend geklärt werden, ehe sie den Weg durch das Parlament in die Gesetzesbücher finden.

Darüber hinaus wurde ich mit Projekten betraut, die ich selbstständig erschließen und erarbeiten durfte. So half ich bei der Bearbeitung von Bürgeranfragen, der Unterstützung bei der Betreuung von Besuchergruppen, der Vor- und Nachbereitung von Treffen des Abgeordneten und beschäftigte ich mich ausgiebig mit dem Thema Fischerei. Neben der deutschen, wie auch der europäischen Dimension bezog ich mich dabei auch auf den afrikanischen Kontinent und den damit verbundenen Aspekt der Entwicklungszusammenarbeit. Zugegeben, es fiel mir nicht leicht sich in einen solch komplexen Sachverhalt einzuarbeiten, doch am Ende meiner Zeit, kannte ich mich doch erstaunlich gut darin aus. Das ist eine weitere Sache, die ich mir aus Berlin mitnehmen werde: das Selbstbewusstsein mir auch einen anfangs schwieriges und umfangreiches Thema schrittweise zu erschließen.

Während meines gesamten Praktikums hatte ich die Möglichkeit verschiedenste Eindrücke zu gewinnen, von denen ich vor meinem Praktikum nicht gedacht hätte, sie zu erleben. Ich habe viele Erfahrungen gemacht, die ich stets mit mir tragen werde und Qualitäten an mir entdeckt, die mich nicht nur in der späteren Arbeitswelt, sondern auch als Bürger und Mensch haben wachsen lassen. Zurückblickend darf ich sagen, dass ich eine abwechslungsreiche, fordernde, aber gerade deshalb überaus förderliche Zeit in Berlin und Rostock habe verbringen dürfen.

Vielen Dank für eine einmalige Gelegenheit.

Mati Dreier studiert Politikwissenschaft an der Universität Leipzig.

Mein Praktikum bei Peter Stein von Julia Schneider

Julia Schneider mit Peter Stein MdB„Grüß Angie von mir!“. So oder ähnlich war fast immer die Reaktion auf meine Ankündigung, ein Praktikum im Bundestag bei dem Abgeordneten Peter Stein zu machen.

Welche Arbeit mir bevorstand, interessierte augenscheinlich erst einmal niemanden. Viel wichtiger war meinen Freunden, dass ich möglichst viele Selfies mit aus ihrer Sicht spannenden Politikern machte. Im Voraus: ich habe nur ein Foto gemacht, mit Peter.

Der erste Tag im Bundestagsbüro überzeugte mich direkt. Dieses Praktikum war genau das Richtige! Neben dem Zauber des geschichtsträchtigen und politisch wichtigen Gebäude, nahm mich auch die angekündigte Arbeit sofort gefangen. Peter und seine Mitarbeiter hießen mich herzlich willkommen und gaben mir viele Möglichkeiten, Berlin und die Arbeit im Bundestag kennenzulernen. So viel Freiheit hatte ich nicht erwartet und es machte mich stolz, ihr Vertrauen zu haben. Bei der Betreuung einer BPA- Fahrt und den gelegentlichen gemeinsamen Mittagspausen wuchsen sie mir in relativ schneller Zeit als gute Kollegen ans Herz.

Mein Aufgabenschwerpunkt in dem dreiwöchigen Praktikum bestand darin, zur Stadtentwicklung in Afrika zu recherchieren und eine Themenmappe zu Problemlagen, Lösungsansätzen und Vergleichen zu ähnlichen Regionen zu erstellen.

Außerdem übersetzte ich einen Fachbericht zum Thema „Augenerkrankungen in der Subsahararegion“ aus dem Englischen. Eine Aufgabe, die mir leichter fiel als ich dachte. Praktika sind eben auch dafür da, unbekannte Stärken an sich zu finden.

Eher unwohl fühlte ich mich hingegen bei meiner ersten Abendveranstaltung – dem Welthungerbericht des BMZ und der GIZ -, obwohl Peter dort war. Doch als Frischling unter den alten Hasen des politischen Parketts traut man sich eben nicht, sich in Gesprächen aktiv einzuschalten und steht ein wenig schüchtern am Rande. Dafür war mein Sitznachbar während der Präsentation sehr offen und löste meine anfängliche Scheu. Peter, der sich nach der Präsentation bei mir erkundigte, wie mein Eindruck war, saß nämlich leider wie alle anderen Abgeordneten in der ersten Reihe. Da hatten wir Praktikanten (noch) nichts zu suchen.

Bei zwei weiteren Abendveranstaltungen war ich dann sogar alleine unterwegs und beobachtete interessiert vor allem das gesellschaftliche Treiben bei diesen Veranstaltungen. Besonders, da bei dem parlamentarischen Abend Frank-Walter Steinmeier anwesend war.

Durch Zufall hatte ich mein Praktikum in einen Zeitraum gelegt, in dem die CDU/ CSU- Bundestagsfraktion ein Programm für die PraktikantInnen veranstaltete. Ihnen war es möglich, an verschiedenen Diskussionsrunden oder Besichtigungen teilzunehmen und auch ich nutzte diese Chance.

So konnte ich bei einer Bundespressekonferenz Steffen Seibert und seinen Kollegen zuhören und am Abend bei der Tagesschau sogar Ausschnitte von der Konferenz wiedererkennen.

Allgemein ist es merkwürdig, wie nahe plötzlich all die Berichte und Bilder aus dem Fernsehen am eigenen Leben sind. Ein schönes Gefühl, auch wenn man ja selbst nur ein kleines Zahnrad ist.

Außerdem konnte ich im Rahmen des Programmes den Bundesrat besichtigten, an einer Plenarsitzung sowie an Diskussionen mit MdB Wolfgang Bosbach und Alexandra Müller aus der Pressestelle der CDU/CSU- Bundestagsfraktion teilnehmen.

Spannend bei diesen Veranstaltungen war hier, wie sich die PraktikantInnen teilweise auch ohne die auffälligen Hausausweise des Bundestags erkannten. Als wären wir plötzlich eine Schulklasse; viele bekannte Gesichter, die mir auch auf Bahnsteigen und in Shoppingcentern begegneten.

Schlussendlich verging die Zeit viel zu schnell. Das Gefühl, ein Stückchen mehr verstanden und gesehen zu haben, kommt mit mir zurück nach Rostock. Ich habe nicht nur durchs Schlüsselloch geschaut, sondern auch einen Schritt in den Raum der Politik gemacht und für mich herausgefunden, dass die wissenschaftliche Zuarbeit im Bundestag umfassend und vielfältig ist. Also schnell weiterstudieren und vielleicht irgendwann in einem der Büros arbeiten! 

Und was sonst noch bleibt? Tja, am Ende habe ich viele spannende und lehrreiche Erfahrungen gesammelt, aber die EINE Erfahrung ist ausgeblieben. Unsere Bundeskanzlerin ist mir nicht begegnet. 

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