Das gute Gefühl, weiter für Rostock arbeiten zu dürfen. 

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Peter Stein für WIRO / Energetisches Sanieren / Dämmstoffe

Peter Kopfbild

Es wird eine entscheidende Frage der Zukunft sein, wie hält man das Wohnen bezahlbar?

Deutschland ist, anders als viele andere europäische Länder, ein Land der Mieter. Das bringt ganz anderen Regelungsbedarf mit sich, beispielsweise die Mietpreisbremse.

Dazu gilt insbesondere auch in Rostock: Bauen, Bauen, Bauen! Es fehlen akut etwa 12.000 Wohnungen in der Region, um einen geregelten Wohnungsmarkt mit ausreichend Angebot darzustellen.

An einer anderen Stelle muss ich ganz klar sagen, ist der Bogen inzwischen überspannt. Die immer höheren Vorschriften zur Dämmung an Gebäuden führen in die falsche Richtung. Es ist eben einem Normalverdiener nicht mehr möglich, Kaltmieten von bis zu 10 Euro und mehr zu bezahlen.

Wie können wir hier mäßigen? Als Grund für die immer schärferen Reglungen werden die Klimaschutzziele, die einen vollständigen Verzicht auf CO2-Ausstoß bis 2050 bedeuten, angegeben.

Und genau hier sehe ich heute den gedanklichen Fehler: Wir haben in MV inzwischen 60% des Stromes aus erneuerbaren, also CO2-neutralen Quellen.

Wenn man ein Gebäude nahezu komplett CO2-neutral betreibt, dann fällt das Hauptargument für den überzogenen Dämmungswahn vollständig weg. Wir müssen hier schnellstens Einhalt gebieten und Maß und Mitte wieder finden. Lasst uns lieber in Technologien investieren, die CO2-freien Betrieb aller Gebäude ermöglichen, statt heillos viel Geld alleine in Dämmung zu stecken. Dass die Dämmmaterialien uns bereits heute große Entsorgungsprobleme als Sondermüll bereiten, weil Bestandteile neuerdings als giftig eingestuft werden, kommt noch erschwerend hinzu. Auch deshalb sage ich: weniger aber effektiver ist mehr.

Zum Hintergrund:

Es ist ein Milliardengeschäft: Seit Jahrzehnten werden Häuser in Polystyrol eingepackt, um die Wärme zu dämmen. Besser bekannt ist das Material unter dem Handelsnamen Styropor. Weil der Kunststoff brennbar ist, enthalten die Platten oft ein bestimmtes Flammschutzmittel. Das wird inzwischen allerdings als giftig eingestuft und muss gesondert entsorgt werden. Das hat Konsequenzen für die Baubranche.

Viele Millionen Quadratmeter der alten Hartschaumplatten kleben bundesweit an Häusern. Werden diese saniert und die alten Platten sollen weg, muss der Bau-Styropor als Sondermüll entsorgt werden. Aber nur wenige Anlagen dürfen HBCD verbrennen.

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